Nachhaltigkeitstipp: Sommerobst zum Selberpflücken

Der Sommer bringt Leben in die Natur und schenkt Bäumen und Sträuchern süße Früchte, die vielerorts legal gesammelt und vernascht werden dürfen. Ein hilfreiches Tool, um öffentliche Obststräucher und vieles mehr zu finden, ist die Online-Plattform www.mundraub.org. Dort tragen Sammler ihre Lieblingsspots zusammen und machen sie für die Öffentlichkeit zugänglich. Doch nicht überall, wo es blüht, darf auch gesammelt werden. Nur auf öffentlichem Grund ist Pflücken erlaubt. Wer hingegen in Naturschutzgebieten oder auf privaten Flächen sammelt, macht sich strafbar. Da mundraub.org die Stellen nicht unabhängig prüft, macht es daher Sinn, sich vorab noch einmal selber zu informieren, ob der jeweilige Sammelort auch den rechtlichen Vorgaben entspricht.

Ob Brombeeren gegenüber vom Hiroshima Ufer im Theaterpark, Himbeeren am Lehmanger, Äpfel im Bürgerpark oder Pflaumen in Gliesmarode – fast an jeder Ecke der Stadt sind frische Früchte zu finden. Beim Pflücken sollte aber immer auf die solidarische Eigenbedarfsregel geachtet werden: Pflücke so viel wie für den eigenen Verzehr benötigt, aber so wenig wie möglich, damit auch noch andere Personen ihre Freude am Sammeln haben können. 

Wer Lust hat, sich mit anderen Sammlern zusammenzutun, findet auf mundraub.org auch Gruppen, denen man sich anschließen kann. Oder man nutzt die Möglichkeit, sich am 29. September der geführten Radfahr- und Sammeltour zum 5. Braunschweiger Apfeltag anzuschließen. Organisiert vom ADFC führt der Weg über Streuobstwiesen in der Region. Die gesammelten Äpfel können im Anschluss bei Belieben direkt zur mobilen Mosterei auf dem Magnikirchplatz beim Apfeltag-Fest gebracht werden. Doch egal, ob alleine, mit der Familie oder mit größeren Gruppen gesammelt – viel Spaß beim Entdecken ist einem ganz sicher und selbst gepflückt schmeckt am Ende doch auch wirklich am besten.

Reife Beeren am Wegesrand dürfen genascht werden – vorausgesetzt diese wachsen auf öffentlichem Grund. Bild: Adobe Stock.

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