Nachhaltigkeitstipp: Eine eigene Teemischung herstellen


Wohltuend, wärmend oder belebend: In der kalten Jahreszeit ist Tee ein Garant für Wohlbefinden. Dabei muss es nicht die immer gleiche Sorte aus dem Supermarkt sein: Nährstoffreicher und umweltfreundlicher sind selbst zusammengestellte Teemischungen!

Wer im Sommer vorgesorgt und fleißig Kräuter selbst gesammelt und getrocknet hat, kann diese nun zu eigenen Mischungen verarbeiten. Wichtig ist, dass alle Zutaten gut durchgetrocknet sind. Das geht entweder mit einem Trockenautomaten oder auf niedriger Stufe im Backofen. Es sollten aber immer nur Zutaten von ähnlicher Konsistenz zusammen auf ein Blech gelegt werden, da sie unterschiedlich lange Trockenzeiten benötigen.

Anfänger können sich zum Ausprobieren aber auch erstmal getrocknete Kräuter und Früchte aus der Apotheke, dem Reformhaus oder dem Internet besorgen und sich nach und nach an die bevorzugte Mischung herantasten. 

Zahlreiche Kräuter, Blüten und Früchte können als aromatischer Teeaufguss genutzt werden.

Am einfachsten sind Tees aus nur einer Zutat herzustellen, etwa wenn es in erster Linie um die Heilkraft oder den individuellen Geschmack dieser Pflanze geht. Dafür eignen sich zum Beispiel Salbei, Kamille und Pfefferminze. Hagebutten sind für ihren hohen Vitamin C-Gehalt bekannt, stärken das Immunsystem und helfen bei Erkältungskrankheiten. Auch Himbeer- oder Brombeerblätter können problemlos zu Tees verarbeitet werden und unterstützen u.a. die Verdauung und liefern zusätzlich wichtige Nährstoffe. Wer seinen Tee hauptsächlich des Geschmacks wegen trinkt, kann auch auf die liebliche bzw. säuerliche Note von Holunderblüten oder Zitronenverbene setzen.

Teemischungen sollten sich wie ein gutes Parfüm aus einer Basis-, einer Kopf- und einer Herznote zusammensetzen, und zwar im Verhältnis 6:4:2. Die Basisnote bestimmt den Geschmack und die Heilkraft. Drei oder vier Kräuter sind dafür ausreichend. Kenntnisse über die Wirkung der Kräuter helfen bei der Zusammenstellung. So wirkt Kamille beispielsweise beruhigend, Spitzwegerich hilft bei Entzündungen und Salbei ist für seine antibakterielle Wirkung bekannt. Hinzu kommen bunte Blütenblätter zum Beispiel von Ringelblumen, Kornblumen, Sonnenblumen oder Malven für Kopf- und Herznote.

Die getrockneten Teemischungen werden in einem luftdichten Gefäß aufbewahrt. Im Tee-Ei zubereitet, erzeugen selbst hergestellte Tees weniger Abfall.


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