Die Schätze des Sommers einfangen

Wenn Äpfel und Nüsse reifen und im Wald die ersten Pilze ihre Köpfe aus der Erde strecken, naht der Herbst. Nun wird es Zeit, die vitalstoffreichen Früchte des Sommers haltbar zu machen. Neben den gängigen Methoden – einfrieren oder einkochen – gibt es noch weitere Möglichkeiten, die eigene Ernte zu konservieren.

Die letzten Kräuter aus dem Garten lassen sich beispielsweise mit frisch gesammelten Nüssen und hochwertigem Olivenöl zu leckeren Pestos verarbeiten. Frisches Pesto hält sich – richtig gemacht – einige Wochen im Kühlschrank. Wichtig ist, die Oberfläche immer mit Olivenöl bedeckt zu halten.

Das Dörren, also Trocknen von Obst, Gemüse und Pilzen erlebt derzeit eine Renaissance. Getrocknete
Tomaten und Pilze sind beispielsweise intensive Geschmacksspender für Soßen, Suppen, Salate und Schmorgerichte. Dörräpfel mit Zimt und Zucker sind ein nicht alltäglicher Gaumenkitzel. 

Die Methode, Gemüse sauer einzulegen, ist einfach und geht besonders schnell. Sie eignet sich für Gemüsesorten, die roh genossen werden können. Klassiker sind eingelegte Honig-Senf-Gurken oder „Buntes Gemüse süß-sauer“ als Beilage zum Grillen, zu Raclette oder Fondue. 

Etwas aufwendiger, aber ebenso beliebt, ist das Fermentieren. Diese Methode kommt oft zum Einsatz, um unterschiedliche Kohlarten haltbar zu machen. So wird aus Weißkohl selbstgemachtes Sauerkraut und aus Chinakohl die asiatische Spezialität Kimchi. 

Fermentierte Lebensmittel halten bei guter Lagerung mehrere Monate. Bild: Adobe Stock

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