Der Burgmühlengraben – vom offenen Wasserweg zum verdeckten Regenwasserkanal

Für viele Braunschweigerinnen und Braunschweiger rückt der Burgmühlengraben eigentlich nur während des Weihnachtsmarktes in den Fokus. Das Bauwerk an der Ostseite der Burg Dankwarderode ist allerdings mehr als ein historisches Schauelement. Denn der tatsächliche Burgmühlengraben verläuft nicht weit entfernt, wenn auch komplett unterirdisch – und erfüllt heute noch eine sehr wichtige Aufgabe. Gepflegt und gewartet wird der Regenwasserkanal von den Mitarbeitenden der Stadtentwässerung Braunschweig GmbH (SE|BS).

Um es vorweg zu nehmen: Der Burgmühlengraben, der die Stadt früher offen von Süden nach Norden durchquert hat, ist mittlerweile ein Regenwasserkanal. Dessen Aufgabe ist es, das in Sinkkästen bzw. Gullis fließende Oberflächenwasser unterirdisch zur Oker zu transportieren. Wasser aus der Oker, das im Mittelalter und bis in die letzten Jahrzehnte des 19. Jahrhunderts die Stadt in Gräben durchquerte und nicht zuletzt das Antriebswasser für namensgebende Mühlen lieferte, fließt im heutigen Burgmühlengraben nicht mehr. Gegenüber des Alten Bahnhofs existiert noch ein Zugang, der bei niedrigem Wasserstand sichtbar wird. Doch diese Verbindung ist dauerhaft verschlossen.

1886 wurde die Baustelle am Burgmühlengraben kurz vor der Hagenbrücke eingerichtet. Links am Haus ist über dem Graben noch ein Abort-Verschlag zu erkennen. Foto: Stadtentwässerung Braunschweig GmbH
Stadtkarte von 1606. Der Burgmühlengraben beginnt unten links und verläuft in Richtung Norden an Dom und Burg voirbei bis zur Oker im Norden, Nähe Bammelsburg. Foto: Archiv Biegel/Repro: Karsten Mentasti
Brauereien nutzen Okerwasser

Schon weit vor der Besiedlung mäanderte das aus dem Harz kommende Wasser durch sumpfiges Gelände, auf dem im 12. Jahrhundert die Stadt Braunschweig entstand. Aus dem Fluss ragten bei starker Wasserführung, etwa nach der Schneeschmelze im Harz, nur einige natürliche Erhebungen heraus.

Nach dem grundlegenden Ausbau der Stadt durch Heinrich den Löwen, als die Oker geteilt und um das entstehende Stadtgebiet herum geleitet wurde, entstanden innerhalb dieser Okerumflut eine Vielzahl offener Gräben. Sie versorgten die Stadt mit Flusswasser, was unter anderem Brauereien gerne nutzten. Lebensmittel und Baumaterialien wurden mit Schiffen in die Stadt gebracht.

Die Okerumflut diente zusammen mit einer Stadtmauer der Verteidigung. Braunschweig galt daher als schwer einnehmbar, wie eine neu eingerichtete Stele neben dem Fußweg Neuer Geiershagen informiert. Dort sind in einem kleinen Park auch Teile der alten Stadtmauer sichtbar.

Ein Graben ist offen – bis heute

Zu den wichtigsten Gräben der mittelalterlichen Stadt gehörten neben dem zentralen Burgmühlengraben auch der östlich verlaufende Wendenmühlengraben sowie der Wendengraben, der Bruchgraben und der Münzgraben.

Anders als diese durchquert der Neustadtmühlengraben die Stadt innerhalb der Wallanlage immer noch weitgehend offen. Er startet westlich am Gieselerwall und ist nur an einigen Stellen wie unter der Sonnenstraße verrohrt, oder wie Fachleute sagen: verdolt. An der Neustadtmühle, die längst ein Kinder- und Jugendzentrum ist, wird er zum Bosselgraben, der in Richtung Gaußberg fließt.

Geschichte auf Trockenflößen erleben

Doch zurück zum Burgmühlengraben: Dass dieser Name oft mit dem Weihnachtsmarkt in Verbindung gebracht wird, der im Advent Stadtbewohner und Gäste mit Mandeln, Würsten und wärmenden Getränken versorgt, ist kein Zufall. Das Stadtmarketing möchte Braunschweigs Geschichte erlebbar machen. Besuchergruppen können dort „Flöße“ mieten und Glühwein oder Eierpunsch genießen. 

In diesem erst Anfang des 20. Jahrhunderts geformten Graben ist der „echte“ Burgmühlengraben aber nie geflossen. Der zweigte im Süden von der Okerumflut ab, sein Lauf führte leicht nordöstlich in Richtung Domkirche St. Blasii und Burg. Südlich davon vereinigte er sich mit dem Münzgraben, dessen Verlauf heute als Münzstraße erkennbar ist.

Der Burgmühlengraben führte bis weit ins 19. Jahrhundert oberirdisch an der Burg vorbei über den Ruhfäutchenplatz, weiter unter der Hagenbrücke entlang und parallel zur Wendenstraße nach Norden. Wo sich die beiden Umflutgräben nördlich trafen, mündete auch der Graben wieder in die Oker.

Stadtmodell im Altstadtrathaus: Im Vordergrund der offene Burgmühlengraben, der nach rechts oben bis zur erkennbaren Hagenbrücke weiterführt. Foto: Karsten Mentasti
Dieser Teil des Burgmühlengrabens dient hauptsächlich historischen Anschauungszwecken – und wird während des Weihnachtsmarktes zum Aufenthalt geöffnet. Foto: Karsten Mentasti
Fasziniert vom Inselleben

Das System mit den offenen Gräben als Ver- und Entsorgungskanäle funktionierte etliche Jahrhunderte. Das Stadtbild war durch zahlreiche Brücken geprägt. Deswegen wurde Braunschweig im 18. und 19. Jahrhundert sogar als „Venedig des Nordens“ beschrieben, wie der Historiker Prof. Dr. h.c. Gerd Biegel in seinen Vorträgen erwähnt und betont, dass die Innenstadt eigentlich eine Insel ist.

So wie heute Fotografen entzückt sind von Motiven mit Wasser, so übte auch die grabendurchzogene Braunschweiger Altstadt eine Faszination auf Kunstschaffende aus. Ein beliebter Stich eines anonymen Künstlers zeigt die Lange Brücke im Bereich Hinter Liebfrauen und Kattreppeln, die bis zu ihrem Abbruch 1879 die größte innerstädtische Brücke war.

Ein anderes bekanntes Motiv zeigt den Ruhfäutchenplatz, der auf dem Ölbild von 1832 allerdings kaum wiederzuerkennen ist. Das Gemälde des italienischen Architekten und Landschaftsmalers Domenico Quaglio aus der Sammlung des Städtischen Museums zeigt den Burgmühlengraben in stattlicher Breite und eine harmonische Szenerie mit Passanten, Pferden und Katze.

Dass Quaglio zudem schwimmende Schwäne verewigt hat, wirkt etwas kitschig vor dem Hintergrund, dass aufgrund steigender Bevölkerungszahlen bei den offenen Kanälen im 19. Jahrhundert zunehmend Geruchsbelästigung beklagt wurde. Umso mehr Menschen innerhalb der Stadtmauern lebten, desto mehr Unrat und Fäkalien wurden über die Gräben aus der Stadt transportiert.

Darstellung des Ruhfäutchenplatzes mit Burgmühlengraben im Vordergrund, Ölgemälde des italienischen Malers Domenico Quaglio. Im Hintergrund Andreaskirche in verdrehter Perspektive. Abbildung: Städtisches Museum
1886 wurde die Baustelle am Burgmühlengraben kurz vor der Hagenbrücke eingerichtet. Das Bild zeigt einen Arbeiter und eine Fluchtstange. Links am Haus ist über dem Graben ein Abort-Verschlag zu erkennen. Foto: Stadtentwässerung Braunschweig GmbH

Die SE|BS im Profil

Die Stadtentwässerung Braunschweig GmbH ( SE|BS) ist eine 100-prozentige Tochter von BS|ENERGY. Sie ist Dienstleister der Stadt Braunschweig und Partner des Abwasserverbands Braunschweig. Bei hoher Wirtschaftlichkeit führen die Mitarbeitenden der SE|BS rund um die Uhr den Betrieb der Kläranlage in Steinhof und sorgen mit umfangreichen Tätigkeiten auch für den notwendigen Transport des Regen- und Schmutzwassers, das in einem circa 1.416 km langen Kanalnetz mit rund 100 Pumpwerken fließt. Als kompetenter Dienstleister und Auftraggeber sorgt sie so in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Braunschweig für den Wert- und Funktionserhalt des Braunschweiger Kanalnetzes und sichert dieses für die nächsten Generationen. www.se-bs.de

„Vorstellbar ist es für uns heute nicht“

Allein „von 1850 bis 1900 stieg die Einwohnerzahl von ca. 39.000 auf 128.000“, schrieb der damalige Geschäftsführer der Stadtentwässerung Braunschweig GmbH (SE|BS), Andreas Hartmann, im Vorwort eines 2010 veröffentlichten Buches von Heimatpfleger Wolfgang Ernst über den „Burgmühlengraben im Wandel der Zeit“. Und weiter: „Da ist es kein Wunder, dass die Techniker und Ingenieure […] nach einer Lösung gegen die zunehmenden Schmutzwassermengen suchen mussten, die ungehindert über Gräben der Oker zugeführt wurden. Die schlechten hygienischen Verhältnisse der damaligen Zeit kann man aus zeitgenössischen Schilderungen erahnen, vorstellbar ist es für uns heute nicht”, so Hartmann.

Mit anderen Worten: Die innerstädtischen Okergräben stanken mitunter bestialisch. Es brauchte dringend Maßnahmen, um des hygienischen Problems Herr zu werden und die Ausbreitung von Krankheiten zu stoppen.

Nicht alles auf einen Streich

Die ersten großflächigen Kanalplanungen wurden 1869 durch Louis Mitgau erstellt, der Magistrat stimmte zu. Die Umsetzung erfolgte ab 1871, schreibt Wolfgang Ernst in seinem ersten von drei Bänden über Braunschweigs Kanäle und Gewölbe unter der Stadt. Um die Geruchsbelästigung einzudämmen, wurden die Okergräben abgedeckt und um die Fließgeschwindigkeit zu erhöhen, wurden sie verengt.

Der Burgmühlengraben wurde zwischen 1871 und 1898 in 17 Bauabschnitten kanalisiert. Durch die Abdeckung wurde Platz geschaffen für neue Straßen und vor allem neue Grundstücke, mit deren Verkauf die Stadt die Kanalarbeiten finanzierte. So ist es auch zu erklären, dass der nun verdolte Burgmühlengraben von der Straße Am Bruchtor bis zur Münzstraße, wo er den Südflügel des Landgerichts unterquert, fast ausschließlich unter Häuserzügen verläuft – alle gebaut nach der Abdeckung des Kanals.

Klug und nachhaltig

Für die Mitarbeitenden der SE|BS, die unter Regie ihres Teamleiters Enno Barner regelmäßig die Kanäle kontrollieren und reinigen, gibt es daher nur wenige Einstiegspunkte in die Regenwasser-Unterwelt der Innenstadt. Die unterirdischen Abschnitte von einem zum anderen Kanalschacht sind teils lang.

Der Burgmühlen- und die anderen verdolten Gräben sind geschützt durch gemauerte Gewölbeprofile, damit der darunter liegende Kanal weder bei Bauarbeiten noch durch die Last von darüber stehenden Häusern beschädigt wird. Es war schon sehr geschickt und klug, wie die Wasserbauingenieure vor gut 150 Jahren unter Mitgaus Regie die Stadt nachhaltig veränderten.

Besonderer Blick durchs Fenster

So hat der Immobilien-Unternehmer Sven-Thomas Munte beim Erwerb des Hauses Casparistraße 1 im Erdgeschoss einen Blick auf das runde, gemauerte Schutzgewölbe freilegen lassen. „Ich hatte sogar kurz in Erwägung gezogen, eine Kamera in dem Kanal zu installieren und die Wasserbewegungen auf einem Bildschirm zu zeigen“, verrät der geschichtsinteressierte Geschäftsinhaber.

Nur an zwei Stellen tritt der Burgmühlengraben heute noch ans Tageslicht – von dem Graben-Artefakt der zwischen 1887 und 1906 von Stadtbaurat Ludwig Winter rekonstruierten Burg Dankwarderode einmal abgesehen.

Blick durch Glas auf das gemauerte Gewölbe über dem verrohrten Burgmühlengraben unter dem Haus Casparistraße 1.
Foto: Karsten Mentasti
135 Meter offener Kanal mit Bootsanleger

Die zweite Stelle, an der der Burgmühlengraben erlebbar wird, befindet sich kurz vor seiner Einmündung in die Oker. Vom Pumpwerk Inselwall fließt er als 135 Meter langer offener Kanal in Richtung Fluss. Die zwischen 2007 und 2009 um ein zweites Pumpwerk erweiterte Anlage hat direkte Auswirkungen auf den Burgmühlen- und auch den Wendenmühlengraben. Diese beiden unterirdischen Regenwasserkanäle nehmen bei Starkregen an einigen Überlauf- bzw. Abschlagsstellen Wasser aus den Mischwasserkanälen der Innenstadt und des östlichen Ringgebiets auf. Damit können bei Extremwetter auch Fäkalien in die beiden Kanäle gelangen.

Bis 2007 führte das für Bewohner der Schubertstraße und der Bammelsburger Straße zu Geruchsbelästigungen, weil beide Gräben offen einen Zufluss zum alten Pumpwerk passierten. Seit 2009 wird das Wasser unterirdisch in das neue Pumpwerk geleitet und dort mechanisch vorgereinigt. Auch nach Unwettern fließt seitdem Regenwasser sauberer in die Oker, Fäkalien können nicht mehr am Ufer hängenbleiben. Zudem wurde die Kapazität des Pumpwerks zur Ableitung des vorgereinigten Wassers in die Oker verdoppelt, um für weitere Fluten gewappnet zu sein.

Unter dem Ruhfäutchenplatz (links) hindurch verläuft der Burgmühlengraben weiter unter den Häusern an der Casparistraße entlang Richtung Stecherstraße. Im Haus von Munte Immobilien (Casparistraße 1) wurde im Ladenlokal ein Blick auf das Gewölbe über dem Burgmühlengraben sichtbar gemacht. Foto: Karsten Mentasti
Enno Barner, Teamleiter Kanalreinigung der SE|BS auf der heute einzigen Brücke über den Burgmühlengraben. Sie führt vom Inselwallpark zur Bammelsburger Straße. Links mündet der Graben in die Oker. Foto: Karsten Mentasti
Östlich des Inselwalls nahe des Gaußbergs fließen heute noch der Bosselgraben (von links) und ein offener Teil des Wendenmühlengrabens (rechts) zusammen und weiter durch das Mundloch unter dem Inselwall (Mitte hinten) ins Pumpwerk. Auch der Burgmühlengraben mündete hier einst offen, fließt heute aber auch die letzten Meter unterirdisch in neun Metern Tiefe bis ins 2007/09 erweiterte Pumpwerk Inselwall. Foto: Karsten Mentasti

Neugierig geworden?

Dass die Stadt funktioniert, ist zu einem großen Teil ausgefeilter Technik zu verdanken, die im Alltag für die meisten unsichtbar ist. Die unterirdische Entwässerung, mit deren Bau schon 1890 begonnen wurde, läuft an jedem Tag im Jahr rund um die Uhr.

Mehr über die Arbeit der SE|BS, die „Technik im Verborgenen“ und wie Braunschweigs Schmutzwasser zum Klärwerk gelangt, lesen Sie in der nächsten Ausgabe unseres Kundenmagazins energie.bündel.

Chronist der Unterwelt

Der Braunschweiger Wolfgang Ernst hat im Ruhestand ausführlich zu den historischen Kanälen und Gräben Braunschweigs recherchiert. Er ist mit Mitarbeitenden der SE|BS auch in den Burgmühlengraben eingestiegen. Als Autor verfasste er drei Bände zu Braunschweigs Unterwelt herausgegeben von der SE|BS:

Braunschweigs Unterwelt, Kanäle und Gewölbe unter der Stadt:
  • Band 1 Der Burgmühlengraben im Wandel der Zeit, ISBN 978-3941737402
  • Band 2 Wendenmühlengraben und Neustadtmühlengraben im Wandel der Zeit, ISBN 978-3944939094
  • Band 3 Bruchgraben, Münzgraben und Wendengraben im Wandel der Zeit, ISBN 978-3944939322

*Die Bände sind derzeit im Buchhandel vergriffen und nur über Antiquariate erhältlich.

Anlässlich des Tag des Offenen Denkmals 2020 entstand das folgende Video der SE|BS, in dem Wolfgang Ernst über den Burgmühlengraben berichtet:

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Mehr Informationen

Wolfgang Ernst war zudem Experte rund um die Bunker der Stadt. 2022 starb er und bleibt der Stadtentwässerung Braunschweig GmbH mit seinem Engagement und seiner Begeisterung für Braunschweigs Unterwelt in bester Erinnerung.

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